Ich versuche mal hier die Infos darzustellen, die mich bisher erreicht haben. Die Infos aus den normalen Nachrichten Kanäle sind wenig konkret. Oftmals lässt sich mehr durch die Diskussion der veröffentlichten Bilder und Videos schließen. Für diese Diskussionen setzte ich immer noch aus Usenet. Empfehlen kann ich die Website der TAZ, der nach meinem Eindruck Fachleute aus der Anti-AKW Bewegung zur Seite stehen, die sachlich die Lage analysieren.
Stand 13.03.2011 Mittag CET ist die Lage immer noch unübersichtlich. Ich fange eine neue Seite an, um die Infos zu sammeln.
Die Kühlung im Block Fukuschima 1 scheint nicht so erfolgreich verlaufen zu sein.
Vermutlich handelte es sich um eine Knallgasexplosion. Knallgas, also Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2), hat gezündet. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Knallgas an den überhitzten Brennstäben des nicht mehr ausreichend gekühlten Reaktors Fukuschima 1 entstanden. Damit der Reaktordruckbehälter (RDB) nicht am entstehenden Knallgas zerplatzt musste dieses abgelassen werden. Dabei hat es sich entzündet und es ist zur aus dem Schulunterricht bekannten Knallgasexplosion gekommen. Nur das es sehr sehr viel Mehr Knallgas war. Mir scheint es, als würde eine ganze Knallgas-Wolke über dem Kraftwerk durchzünden.
Die nachfolgenden Bilder sind aus einem Video, der offenbar aus dem japanischen Fernsehen abgefilmt wurde:
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| Sekundenbruchteile vor der Explosion. Nicht sichtbar steht offenbar eine Knallgas-Wolke (H2 und O2) über dem Gebäude. +0 ms |
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| Das Knallgas zündet aus dem Gebäude heraus durch. Hier lässt sich auch eine Flamme erkennen. Auch bei der kleinen Knallgasexplosion im Labor-Experiment ist die Flamme fast nicht und nur einen sehr kurzen Moment sichtbar. ca. +100ms |
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| Die Druckwelle breitet sich aus. ca. +200ms |
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| Die Druckwelle ist nach oben gesaust. Danach kondensiert das Verbrennungsprodukt Wasserdampf zu einer Wolke (kleine schwebende Tröpfchen). Unten ist die graue Wolke mit den Trümmern aus dem Gebäude. ca. +200ms |
Ich hatte leider nur das Werkzeug Screenshot zur Verfügung und vermutlich etwa jedes 2. oder 3. Bild erwischt. Die Bilder haben also einen Abstand von ca. 100ms. Wenn jemand ein geeignetes Programm dafür hat, würde ich gern alle Bilder von der Explosion und die exakte Bildwiederholrate bekommen. Mir scheint die Druckwelle etwas schneller als die Schallgeschwindigkeit, was aber m.W. nicht möglich ist.
Hier habe ich meine Kritik an der Planung zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße aufgeschrieben. Es fehlt an einem schlüssigen Konzept zur Abwicklung der Verkehre auf den Elbinseln.
In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2010 schneite es im Norden Deutschlands so stark, dass weite Teile Mecklenburgs erst Tage später wieder ausgebuddelt wurden. Der Bahnverkehr kam um Rostock herum fast vollständig zum Erliegen. Teilweise war auch die Strecke zwischen Flensburg und Kiel, sowie zwischen Kiel und Lübeck gesperrt. Der Verkehr nach Puttgarden konnte gerade so eben aufrecht erhalten werden.
Auf den Straßen soll es nicht so viel anders ausgesehen haben.

Normalerweise laufen wir nicht so feierlich rum, aber Kathy hatte gerade Geburtstag
Fassung vom 13.03.2011